Magnetklicker GMK1 – eine Zehn bleibt eine Zehn

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Der Klicker, durch den man schießen kann, ohne Ringzahlen, Vanes oder Federn lassen zu müssen

Schwarzes Schaf der Bogen­schieß­­aus­­rüs­tung

Für gewöhnlich zaubert neu erstandene Bogen­schieß­aus­rüs­tung der Schützin oder dem Schützen ein Lächeln ins Gesicht. Wir freuen uns über die schönen Kurven unseres Mittelteils, die hochwertige Verarbeitung der Wurfarme, die robuste Verpackung des Visiers, die perfekt abgestimmten Farben von Sehne, Button und Pfeilen und so weiter. Nur über den Klicker, die unbestechliche Auszugskontrolle, die uns vermittels ihres blechernen Klapperns wissen lässt, wann wir die Sehne loslassen sollen, will keine rechte Freude aufkommen. Wir betrachten ihn zumeist als notwendiges Übel und Zwangsvorrichtung, ohne die wir als Olympic-Recurve-Schütz*innen schlichtweg nicht auskommen.

„Guillotine“ Klickerblech oder das ungeliebte Bogenschießzubehör

Wer hat die folgende Situation nicht schon selbst erlebt? Wir ziehen engagiert den Bogen aus, finden den Ankerpunkt, zielen, beginnen zu expandieren – plötzlich geht neben uns der Klicker des Vereinskollegen los und zack schießen wir auch schon mit ihm mit, lange bevor die eigene Auszugskontrolle grünes Licht dafür gegeben hat. Ein dergestalt geschossener Pfeil landet fast immer zu weit rechts und häufig zu tief auf der Scheibe. Darüber hinaus hat das Klickerblech die Leitfeder im Zuge des Prozesses guillotiniert und feinsäuberlich vom Schaft getrennt. Wir haben also beim Schuss durch den konventionellen Klicker nicht nur die schwache Ringzahl, sondern auch das beschädigte Bogenschießzubehör zu beklagen.
Nicht so beim Magnetklicker GMK1 aus dem guten Hause Gabriel.

Magnetklicker GMK1

Magnetklicker GMK1 und blaues Mittelstück

Beim Magnetklicker GMK1 bleibt eine Zehn eine Zehn, selbst wenn der Pfeil einmal durch die Auszugskontrolle geballert wurde. Im GMK1 ist nämlich kein (schwertähnliches) Klickerblech mit vergleichsweise hohem Anpressdruck verbaut, sondern ein runder Klickerdraht, der so am Bogen befestigt wird, dass er nach oben wegschnellt, wenn ein Pfeil ihn auf der falschen Seite passiert. Danach kippt er wieder zurück in seine ursprüngliche Position. Vanes und Federn überleben den Durchschuss ohne gröbere Blessuren, da sie nicht an scharfen Kanten vorbei müssen und der Klickerdraht aufgrund seines geringen Auflagedrucks sofort nachgibt. Der Pfeil wird dadurch kaum abgelenkt und landet verlässlich dort, wohin er gezielt wurde.
Einmal installiert und eingestellt, arbeitet der GMK1 so wie alle Zubehörkomponenten von Gerhard Gabriel: Unauffällig, zuverlässig und absolut präzise.


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